
Im November ging es nach auf den afrikanischen Kontinent. Ziel der Reise war mal wieder Marokko. Wir hatten uns zu einer einwöchigen Rundreise entschieden. Gleich vorweg können wir sagen, dass wenn man eine geführte Tour mit einem Veranstalter plant, sollte man sich danach noch eine Woche Urlaub gönnen. Rundreisen können auch anstrengend sein, da doch versucht wird viel Programm und Strecke zurückzulegen. Wer allerdings 3 Wochen Urlaub hat, dem können wir eine Rundreise in Marokko von Djoser Reisen empfehlen, wo auch die Rundreise Urlaub ist. Die aktuelle 20-tägige Rundreise startet in Casablanca.

Rundreise durch Marokko
1. Tag: Agadir: Bei der Ankunft in Agadir landet wir im (See-)Nebel, der bei Ankunft in der Stadt verflogen war. Wir nutzen den ersten Tag, um am Strand zu liegen und abends an der großzügigen Promenade zu flanieren. Dort grenzen die besseren Hotels an, wie der Club Med. Wer noch Angst vorm Essen hat, kann sich hier bei MC Donalds ein McArabia gönnen.

2. Tag Taghazout: Heute ging es 15km nördlich von Agadur nach Taghazout, wo wir uns am Anchor Point bei beindruckend Wellen die Surfer angeschaut haben. Ganz in der Nähe haben wir uns dann am Strand gelegen und den anderen Touristen beim Kamelreiten und fotografieren mit den selbigen beobachtet. Es dauerte eine Weile, bis den Kameltreibern klar war, dass wir wirklich kein Foto auf oder vor einem Kamel brauchen.

3. Tag Essasouria: Am nächsten Tag ging es noch einmal vorbei an dem ein oder anderem legendären Surfspot nach Essasouria. Eine sehr schöne Fahrt mit tollen Ausblicken auf das Meer, aber auch die Küstenregion ist schön anzusehen. Essaouria kommt einem vor wie 1001 Nacht. Kleine Gassen mit vielen Lädchen.

Neben Kunst und Gewürzen findet man auch immer wieder ein leckeres Restaurant, wo man z.B. lecker Lamm Tarjine mit Datteln und Mandeln (Tipp)

4. Tag Marrakesh: Teilweise über die neue Autobahn ging es nach Marrakesh. Blauer Himmel und trotz November brannte die Sonne. Nach einem Bad im Pool war es mal Siesta angesagt. Zum Abend wurden das erste Mal die engen Gassen erkundet und wir besuchten den Palais Royal. Zur Abendsonne sehr schön anzusehen.

Danach ging auf den Gauklermarkt Djema el Fan. Man kann sich an den Markt gewöhnen indem man sich an die Seite in ein Café setzt, wo man am Besten ein Minztee mit viel Zucker schlürft. Abends gönnten wir uns dann ein Essen in der Garküche. Wir beobachteten einfach, wo die Marokkaner essen und man uns ohne zu überzeugen ein Karte gab, um uns diese studieren zu lassen. Im Gegensatz zu vielen Anderen kamen wir übrigens ohne Montezumas Rache durch die Woche.

5. Tag Marrakesh: Morgens ging es zum Barbier, der mir die glatteste Rasur meine Lebens verpasste. Gefühlt hatte ich keine Haut mehr im Gesicht und es brannte noch eine Weile. Muss man scheinbar öfter machen, um sich an die scharfen Messer zu gewöhnen. Bezahlen konnte man was man wollte. Wer also die Preise nicht kennt, zahlt bestimmt drauf. 15 Dirham (08/2010 1,35 Euro) Heute gab es eine Tour durch die Stadt. Wir schauten uns uns die Moschee de la Koutobuia an und dann ging es durch die Gassen vor bei am Busbahnhof zum Garten Majorelle. Kurz vor der Mittagszeit war es dort im Schatten sehr angenehm. Nachmittags ging es zurück nach Agadir.

6. Tag Agadir: Ein Tag Badetag in Agadir.

7. Es war mal wieder frühes aufstehen angesagt und es ging gen Süden. Ziel war heute ein blauer Stein bekannt als painted rocks vom belgische Maler Jean Vérame Nachdem verlassen der Nationalstrasse bei Tizet ging es in eine pittoreske Gegend mit Bergen nach Tafaroute. Hamada bezeichnet eine Steinwüste. Und genauso sieht es auch aus. Manchmal vermittelt der Begriff Wüste ja auch Kargheit, aber hier ist es einfach nur schön anzusehen. Nach eine kurzen Off-Road-Strecke und Fußmarsch erreicht man die blauen Felsen.

8. Tag Abflug Agadir: Wie es sich für ein Pauschalflug gehört, ging es früh zurück zum Flughafen. Ca. 45 Minuten ist der Bus unterwegs.
Hey, ein wirklich toller Reisebericht. Ich habe jetzt schon einige hier gelesen und bin echt begeistert. Früher waren mir islamische Länder sehr fremd, aber je länger ich mich damit beschäftige, desto begeisterter bin ich von dieser Kultur. Wirklich sehr interesant. Weiter so! Lg, Mira
also ich muss sagen – Hut ab! Ich war bisher nur in Ägypten. Die Bilder, die du allerdings von Marokko einstellst, machen wirklich Hunger auf mehr. Da würde sich sicherlich ein Foto auf Leinwand sehr gut machen!